Experience report Erfahrungsbericht Volunt2Thai

As part of our cooperation with the University of Heidelberg, Jülide completed an internship with us in Thailand. We are very happy and grateful about this cooperation.

Jülide is on his way to the Bachelor of Arts. Main topic: German and Philosophy with the possibility of teaching (teaching profession).

Hi dear readers,

In this report I would like to share with you the experience I had at the Primary School in Ban Nong Kung. First of all I want to introduce myself: my name is Jülide and I am studying to become a teacher in the 4th semester. Children are very important to me because I see our future in them. For this reason, the well-being and education of the children is very important to me. I decided to do my internship in order to gain an insight into another educational system. But it was much more interesting for me to find out in which circumstances the children grow up. I was allowed, even if only for a short time, to be part of the wonderful project and accompany the children on their way. At this point I would like to anticipate the conclusion: I would like to have such an experience again, it was great!

Many say they can't imagine becoming teachers. But when you see the other volunteers in class, I have to say: Anyone can. Above all, the children give you strength and a good mood, so that you have fun teaching. Just when you notice how much it means to the children that we are there.

So, now to the content. Twice a day we taught one lesson in two classes. At the beginning I was really curious to see how it would be to speak English with the children if they are not (or hardly) practiced yet. The advantage was probably that I didn't think too much about it. After all, a lot of young people accompany Volunt2Thai and they did well. So we were, as I said, in two classes a day. The English teacher of the school supported us very well and translated our work assignments for the children.

In general she was a great help and therefore irreplaceable (and a great teacher on top of that). We, the volunteers, took care to teach the children English in a playful way. In the second week we also did a painting lesson with all classes: painting flags of countries from all over the world. In short, there are no limits for ideas in class, so for example we are not tied to English classes. The children liked it very much (one class was last and they had already seen the flags in the other classrooms). They liked it so much that they started to paint flags on their own. Someone even drew me a flag to say goodbye. The student must have been really enthusiastic about it.)

Even though it was sometimes a bit difficult to teach (key point language), it was incredibly beautiful. Of course, there was also a typical Monday when all the children were loud and nothing really worked out. But all in all, it was great and there were neither complications nor problems. It is a valuable experience and a challenge to teach and try to take all points into account: language, culture, learning (not just playing), behaviour of ourselves and of the students among each other, making sure that the students listen and watch.

The preparation for the lessons was easy for all of us, even if we sometimes worked a little longer on an idea. Everyone was open to suggestions and everyone tried to contribute ideas. In itself, it was also a good experience to be able to teach and put into practice with others who are not interested in a teaching profession. Here I learned to work in a team and to value everyone equally. I think that this is an indispensable quality for my future profession, and one that we should all master.

For me I can clearly say: So much love, trust and confidence the children give you and how happy they are that we volunteers are there, feels like endless happiness. It made me very happy and when I think back I always smile. Not only did I teach the children something, no, they showed me a lot themselves. They showed me to be radiant and grateful for everyone who is there. I want to keep this feeling and pass it on. I would do such an internship again at any time and I will make a firm decision to do another one abroad. From what I have learned and experienced, I would also like to warmly recommend it to everyone else.

Erfahrungsbericht Volunt2Thai

Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg hat Jülide ein Praktikum bei uns in Thailand absolviert. Wir sind sehr glücklich und dankbar über diese Zusammenarbeit.

Jülide ist auf dem Weg zum Bachelor of Arts. Hauptthema: Deutsch und Philosophie mit der Möglichkeit des Lehrens (Lehrberuf).

Hi liebe Leser und liebe Leserinnen,

Ich möchte in diesem Bericht meine Erfahrung mit euch teilen, die ich in der Primary School in Ban Nong Kung machen durfte. Erstmal möchte ich mich vorstellen: mein Name ist Jülide und ich studiere im 4. Semester Lehramt. Kinder sind für mich sehr wichtig, weil ich in ihnen unsere Zukunft sehe. Aus diesem Grund liegt mir auch das Wohl und die Bildung der Kinder sehr am Herzen. Für das Praktikum habe ich mich entschieden, um einen Einblick in ein anderes Bildungssystem zu erhalten. Aber viel interessanter war für mich zu erfahren, in welchen Verhältnissen die Kinder aufwachsen. Ich durfte, wenn auch nur für eine kurze Zeit, ein Teil des wundervollen Projekts sein und die Kinder auf ihrem Weg begleiten. An dieser Stelle möchte ich das Fazit schon vorwegnehmen: Ich möchte solch eine Erfahrung nochmal machen, es war großartig!

Viele sagen, sie können es sich nicht vorstellen, Lehrer zu werden. Doch wenn man die anderen Volunteers im Unterricht sieht, muss ich sagen: Jeder kann. Vor allem geben die Kinder einen Kraft und gute Laune mit, sodass man Spaß hat, zu unterrichten. Grade wenn man bemerkt, wie viel es den Kindern bedeutet, dass wir da sind.

So, nun zum Inhaltlichen. Pro Tag haben wir zwei Mal eine Stunde in zwei Klassen unterrichtet. Ich war anfangs echt gespannt, wie das wird, mit den Kindern Englisch zu sprechen, wenn sie noch nicht (oder kaum) geübt sind. Von Vorteil war vermutlich, dass ich mir keine allzu große Gedanken darüber gemacht habe. Schließlich begleiten sehr viele junge Menschen Volunt2Thai und die haben es immerhin gut geschafft. Also wir waren, wie gesagt, in zwei Klassen pro Tag. Die Englischlehrerin der Schule hat uns sehr gut unterstützt und unsere Arbeitsaufträge für die Kinder übersetzt. Im Allgemeinen war sie uns eine sehr große Hilfe und somit unersetzbar (und eine tolle Lehrerin obendrein). Wir, die Volunteers, haben darauf geachtet, den Kindern spielend Englisch beizubringen. In der zweiten Woche haben wir zudem eine Malstunde mit allen Klassen gemacht: Flaggen der Länder von der ganzen Welt malen. Kurz gesagt, es gibt keine Grenzen für Ideen im Unterricht, also wir sind z.B. nicht an Englischunterricht gebunden. Den Kindern hat es sehr gut gefallen (Eine Klasse war als letztes dran und sie hatten die Flaggen bereits in den anderen Klassenräumen gesehen. Sie fanden es so toll, dass sie alleine angefangen haben, Flaggen zu malen. Zum Abschied hat mir sogar jemand eine Flagge gemalt. Der Schüler muss wirklich sehr begeistert davon gewesen sein.)

Auch wenn es manchmal etwas schwierig war, zu unterrichten (Stichpunkt Sprache), war es unglaublich schön. Natürlich gab es auch mal einen typischen Montag, an dem alle Kinder laut waren und nichts wirklich geklappt zu haben scheint. Doch alles in allem, war es toll und es gab weder Komplikationen noch Probleme. Es ist eine wertvolle Erfahrung und eine Herausforderung, zu unterrichten und zu versuchen, alle Punkte mit einzuberechnen: Sprache, Kultur, Lernen (nicht nur spielen), Verhalten von uns selbst und von den Schülern untereinander, darauf zu achten, dass die Schüler und Schülerinnen zuhören und aufpassen.

Die Unterrichtsvorbereitung fiel uns allen leicht, auch wenn wir manchmal etwas länger an einer Idee gearbeitet haben. Alle waren offen gegenüber Vorschlägen und jeder hat sich versucht, mit Ideen einzubringen. An sich war es auch eine gute Erfahrung, mit anderen, die kein Lehrberuf anstreben, den Unterricht zu gestalten und in die Tat umzusetzen. Ich habe hier gelernt, im Team zu arbeiten und alle Anwesenden gleich wertzuschätzen. Das ist für meinen späteren Beruf, wie ich finde, eine unverzichtbare Eigenschaft, die wir alle beherrschen sollten.

 

Für mich kann ich klar sagen: So viel Liebe, Vertrauen und Zuversicht die Kinder einem geben und wie glücklich sie sind, dass wir Freiwilligen da sind, fühlt sich an wie unendliches Glück. Es hat mich sehr froh gemacht und wenn ich daran zurückdenke, muss ich immer lächeln. Ich habe den Kindern nicht nur etwas beigebracht, nein, sie haben mir selbst vieles gezeigt. Sie haben mir gezeigt, zu strahlen und dankbar zu sein für jeden, der da ist. Dieses Gefühl möchte ich beibehalten und weitergeben. Ich würde jeder Zeit wieder so ein Praktikum absolvieren und ich werde mir fest vornehmen, nochmal eines im Ausland zu machen. Aus dem, was ich gelernt und erfahren habe, möchte ich es auch jedem anderen wärmstens ans Herz legen.

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