Über Volunt2Thai

Über das Volunt2Thai Gemeinschafts- und Sozialentwicklungsprojekt

V2T wurde 2014 mit dem Ziel gegründet, Landwirte und ihre Familien zu unterstützen und die Entwicklung der Region zu fördern, wobei besonderes Augenmerk darauf gelegt wurde, die Kinder der Dörfer in eine bessere Zukunft zu führen. V2T ist seitdem gewachsen und hat sich mit der stetigen Erweiterung seines Netzwerks zu einem Campus & Kulturzentrum und einer Plattform für Projekte aller Art entwickelt.

Durch unseren Einfluss und Präsenz sollen die Fähigkeiten der benachteiligen Kinder erweitert und ihr Weltverständnis geformt werden, damit sie im Erwachsenenalter in einer größeren interkulturellen Dimension handeln können. Mit einem besseren Verständnis der Welt, in der sie sich befinden, werden sie besser gerüstet sein, um ihr eigenes Schicksal zu bestimmen. Einfach ausgedrückt hinterlassen alle Projektbeteiligten Wissen und gute Erinnerungen.

V2T, Volunt2Thai - Volunteer to Thailand ist ein staatlich zugelassener Verein
und hat seinen Sitz in Wien (Volunt2Thai Österreich - Verein zur Förderung der Freiwilligenarbeit).Zu unseren Partnern gehört die staatlich geförderte Organisation "Weltwegweiser" (“Jugend eine Welt"), unterstützt von der Austrian Development Agency (Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit).

Durch die Zusammenarbeit mit "Worldwide Volunteers" können deutsche Freiwillige vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert werden, so dass sie mit uns für ein sogenanntes "Sozialjahr"(Entwicklungspolitischer Freiwilligendienst weltwärts) zusammenarbeiten können. Zusätzlich können sich die Studierenden in Kombination mit einem Praktikum bei Volunt2Thai um ein Stipendium bewerben.

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Interview mit dem Gründer

Ich interessiere mich für die Geschichte von Volunt2Thai - Gründung 2013. Herr Wagner, der nach Abschluss seiner Ausbildung unbeabsichtigt nach Thailand kam, war bereit für ein Interview. 

Herr Wagner, wie entstand Volunt2Thai?
Volunt2Thai war eine private Initiative, die ich 2013 mit Unterstützung meiner Familie und einiger uns nahestehender Freunde ins Leben gerufen habe. Es ist ein Projekt, das nachhaltig sein soll und eine Art Hilfe zur Selbsthilfe. Wir wollen den Kindern der umliegenden Dörfer eine Zukunft geben und die Region beleben.

Wie kamen Sie dazu sich privat zu engagieren?

Um das zu erklären, muss ich 25 Jahre zurück denken. Nach meiner Ausbildung konnte ich einiges an Geld zusammensparen und plante damit nach Australien zu gehen. Durch Zufall landete ich aber in Thailand, in Bangkok. Da ich mir als junger Mann leicht tat, die thailändische Sprache zu erlernen, bekam ich anfangs bald Aufträge als Dolmetscher für verschiedene Firmen.

Gleich neben den Bürogebäuden und dem Wohnhaus wo ich wohnte lagen die Slums. In diesen hielt ich mich häufig auf – einerseits um im Gespräch mit den Leuten die Sprache zu lernen, andererseits um die Hintergründe des Lebens in Bangkok zu erfahren. Ich erfuhr, wie es gleichaltrigen ohne Ausbildung ging. Ich erfuhr von den Sorgen und Nöten der jungen Familien, der jungen Frauen und Männer.

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